Roman Die Optimierer

Ich bekam von Bastei Lübbe den Roman Die Optimierer zum lesen und rezensieren.

 Über das Buch

Im Jahr 2052 hat sich die Bundesrepublik Europa vom Rest der Welt abgeschottet. Hochentwickelte Roboter sorgen für Wohlstand und Sicherheit in der sogenannten Optimalwohlökonomie. Hier werden alle Bürger von der Agentur für Lebensberatung rund um die Uhr überwacht, um für jeden Einzelnen den perfekten Platz in der Gesellschaft zu finden.

Samson Freitag ist Lebensberater im Staatsdienst und ein glühender Verfechter des Systems. Doch als er kurz vor seiner Beförderung beschuldigt wird, eine falsche Beratung erteilt zu haben, gerät er in einen Abwärtsstrudel, dem er nicht mehr entkommen kann. Das System legt alles daran, ihn zu optimieren … ob er will oder nicht.

Meine Meinung zum Buch

 In „Die Optimierer“ stecken viele Ideen, die gar nicht so weit von der heutigen Realität entfernt sind. Der Roman handelt von Samson Freitag der im Jahre 2052 lebt und dinge durchlebt die für uns eigentlich noch unvorstellbar sind. Intensiviert werden diese durch einfallsreiche Wortkreationen von Hanning, wie die „Optimalwohlökonomie„, die Gesellschaftsform, in der jeder Bürgen „seinen Platz“ findet. Samson Freitag ist überzeugt davon, dass die lückenlose Überwachung von allen nötig ist, um ein optimiertes Leben zu gewährleisten.

Der größte Teil der ersten Hälfte des Buches beschäftigt sich mit dem Leben in diesem neuem Zeitalter. Man erfährt wie es zu den Optimierungen kam, was sich alles verändert hat und warum das Leben jetzt so viel besser ist als früher. Obwohl man sehr viel von der neuen Gesellschaft erfährt, wird natürlich nur ein Bruchteil von Dingen angesprochen, die optimiert wurden.
Erst ab der Hälfte wird die eigentliche Storyline aufgegriffen: der Absturz von Samson. Ab hier erfährt der Leser, was in der Gesellschaft eigentlich falsch läuft und alles gar nicht so perfekt ist. Das Ende hält eine interessante Wendung bereit, die man vielleicht hätte erahnen können, da sie nicht unbedingt neu ist.

Fazit

Ich habe das Buch in 3 Tagen durchgelesen und fand es an manchen Stellen echt spannend, aber auch wieder etwas langatmig. Als ich das Buch ausgelesen hatte musste ich noch ein wenig über den Ausgang und die Ideen die die im Buch hatten drüber nachdenken, ob sowas in den nächsten Jahren auch bei uns möglich sind. Alles in allen hat mir das Buch sehr gut gefallen und ich kann es für alle fans  die auf die Zukunft und Roboter stehen sehr empfehlen.

Für den Roman vergebe ich gerne 5 Sterne!

Ich bedanke mich bei Bastei Lübbe, dass ich das Buch kostenlos lesen und rezensieren durfte.